Mehr Bewegung in der Schule

In einem Gastbeitrag auf der Website „bildungsklick.de“ wird auf die Wichtigkeit zusätzlicher Bewegungsangebote in der Schule hingewiesen. Mit durchschnittlich zwei bis drei Unterrichtsstunden Sport pro Woche wird die Forderung der WHO nicht erfüllt; diese geht von mindestens 30 Minuten Bewegungstraining pro Tag aus. Dabei zeigen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen die positiven Wechselwirkungen zwischen Bewegungstraining auf der einen Seite und kognitiver Leistungsfähigkeit auf der anderen Seite klar auf!

Hier können Angebote verschiedener Institutionen einen wertvollen Beitrag leisten. Beispielhaft möchte ich zwei Projekte bzw. Programme nennen:

  1. das Projekt „Bewegte Schule“; weitere Informationen finden Sie hier;
  2. das Übungsprogramm „Starke Muskeln – Wacher Geist“; dieses kurze Video auf YouTube vermittelt Ihnen einen ersten Eindruck; dieses Programm ist auch im Rahmen der primären Prävention und Gesundheitsförderung nach § 20 SGB V unter bestimmten, definierten Voraussetzungen, bezuschussungsfähig.

 

 

Die eigene Achtsamkeitspraxis beginnen und entwickeln: achtsames Atmen

Kennen Sie auch das Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“?

Forschungen im Bereich der Neurowissenschaften belegen inzwischen eindrucksvoll, dass wir niemals zu alt sind, um etwas Neues zu lernen! Ausschlaggebende Faktoren für den Lernerfolg, bzw. die Verhaltensänderung, sind eher unsere Motivation, unser Engagement und unsere Selbstdisziplin.

Zusätzlich beeinflussen auch einige ganz praktische Aspekte unseren Fortschritt, z. B.: unsere Erwartungshaltung bzgl. eines sofortigen Übungserfolges, die Auswahl der für mich persönlich richtigen Übung zu Beginn und die Anleitung und Begleitung durch den Meditationslehrer.

Zu Beginn ist es wichtig, einen Ankerpunkt zu finden, zu dem wir immer wieder zurückkehren können, wenn unser Geist abschweift. Dieser Ankerpunkt sollte immer verfügbar sein und uns mit dem gegenwärtigen Augenblick verbinden. Unsere Atmung erfüllt diese Bedingungen in idealer Art und Weise!

Probieren Sie doch einfach einmal die folgende Übung aus, die Sie auch problemlos in den Alltag integrieren können, z. B. um Wartezeiten sinnvoll zu überbrücken.

Übung: achtsame Atmung

  • nehmen Sie eine bequeme Position ein, sei es im Liegen, Sitzen oder Stehen
  • richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Atmung, ohne sie zu verändern
  • beobachten Sie, wo Sie die Atmung in Ihrem Körper gut wahrnehmen können, und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf diesen Bereich (vielleicht spüren Sie die Bewegung der Bauchdecke, oder Sie nehmen den Luftstrom im Nasen-Rachen-Raum wahr)
  • spüren Sie auch die kurzen Pausen zwischen den Atemzügen
  • gern können Sie die Atmung im Geist verfolgen: „Ich atme ein, und weiß, dass ich einatme; ich atme aus, und weiß, dass ich ausatme.“
  • werden Sie abgelenkt, beobachten Sie diese Ablenkung kurz, und kehren Sie dann zur Beobachtung der Atmung zurück
  • führen Sie diese Übung für ein paar Minuten aus, und nehmen Sie die beruhigende und erfrischende Wirkung wahr

In Kürze finden Sie auf meiner Website „https://www.bildungsportal.hpo-net.de/“ einen Online-Kurs, der sich mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt.