Wo endet die Reise?

Heute Abend habe ich ein Gedicht von Hermann Hesse gefunden, das mich zum einen sehr berührt, und zum anderen aber auch inspiriert hat! Nachfolgend finden Sie ein kurzes Zitat aus dem Werk:

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse: aus "Stufen)

Der Autor beschreibt in dem Gedicht „Stufen“ den ständigen Wandel, der für unser Leben so charakteristisch ist. Und vielleicht ist auch der Tod nichts anderes als ein weiterer Wandel.

In diesem Gedicht spiegeln sich meiner Meinung nach auch verschiedene buddhistische Gedankengänge wider, was natürlich auch in der Biographie des Dichters begründet sein mag: Neugier, Gelassenheit, Nicht-Identifikation und die Transzendenz der menschlichen Existenz.