Eine kleine Regenmeditation

Heute Morgen war ich zu Fuß unterwegs und bin in ein ziemliches Unwetter mit Regen und Gewitter gekommen.

Das war eine gute Gelegenheit, eine Meditationsübung mitten im Alltag durchzuführen! Die Übung, die sich daraus spontan entwickelt hat, funktioniert in etwa wie folgt:

„Regenmeditation“

Ich atme achtsam ein und spüre den Regen; ich atme achtsam aus und lächle den Regen an.

Ich atme achtsam ein und beobachte die Regentropfen; ich atme achtsam aus und weiß, dass die Regentropfen die Natur nähren.

Ich atme achtsam ein und nehme den Geruch des Regens wahr; ich atme achtsam aus und weiß, dass der Regen die Luft reinigt.

Ich atme achtsam ein und denke über den Regen nach; ich atme aus und weiß, dass der Regen und ich schlussendlich eins sind.

Ich atme achtsam ein und setze meinen Weg ruhig und entspannt fort; ich atme achtsam aus und spüre Dankbarkeit, Neugier und auch Gelassenheit.

Sicherlich lassen sich in unserem Leben Begebenheiten finden, in denen man eine ähnliche Meditationsübung durchführen kann. Wir nehmen das Unvermeidliche an (in meinem Beispiel das „Triefend-Nass-Sein“) und erkennen trotzdem das Positive und Sinnhafte (hier Nahrung und Reinigung).

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